Die sechs Geschwister, die freundlichen Wesen,


Die mit des Vaters feuriger Gewalt


Der Mutter sanften Sinn vermählen,


Die alle Welt mit Lust beseelen,


Die gern der Freude dienen und der Pracht,


Und sich nicht zeigen in dem Haus der Klagen,


Die Farben sinds,

des Lichtes Kinder und der Nacht.

Johann Christoph Friedrich von Schiller


In meinen expressionistischen Bildern findet sich der Grundgedanken wieder, die Aufgabe der Kunst bestehe nicht ausschließlich darin, Gesehenes wiederzugeben.

Vielmehr Gefühle und Gedanken sollen ausgedrückt werden. Aktueller Bezug zur Grafik und die Möglichkeit der großen Freiheit  in Farbwahl und Motiv machen zudem den Expressionismus zu meiner Art, Kunst zu leben, zu kreieren und zu erfahren.

                   

Was mit einer Zeichnung beginnt, entwickelt sich im Laufe des Malprozesses  unter Anwendung von Öl -oder Acrylfarben, Tusche und Aquarell zu Portraits oder Körperstudien. Hierbei arbeite ich die Melancholie des Lebens und die Tragik des Seins heraus, natürliche Schönheit ebenso wie verstörende Gesichtszüge und besondere Motiveim allgemeinen.

Je nach Motiv, entscheidet sich die Stärke des Duktus und die Farbwahl.


Insbesondere bei Bildern,  die im spontanen Realismus entstanden sind ist die Farbgebung bunt und wild. 

Expressionistische Portraits wachsen oft aus einem dunklen Hintergrund heraus ins

Pastell, so wie Hauttöne oder Ocker und Naturfarbtöne.